Zum 60. Geburtstag von Baden-Württemberg
ging heute das neue landeskundliche Portal online
http://www.leo-bw.de/
Die Navigation und die Suchfunktionen sind so unterirdisch schlecht gemacht, dass man gar nicht weiß, wo man beim Kritisieren anfangen soll. Brauchbare Suchergebnisse für (nur) digital verfügbares habe ich jedenfalls zunächst mit keinem der vorbereiteten Links auf der Hauptseite herausfinden können. Ellenlange Ergebnislisten, die sich nicht oder nur schlecht weiter aufbereiten lassen. Das übliche eben, Stand 1995. Die Facettensuche funktioniert überhaupt nicht oder wenigstens nur mit völlig unvorhersagbaren Ergebnissen. So wird die Treffermenge mal größer, mal kleiner, mal verschwindet das eigene Suchwort wieder, es ist eben einfach völlig kaputt.
Der Trick scheint zu sein, sich das ganze Klickibunti und vor allem den Reiter "Orte" mit der völlig unbrauchbaren Ortsdarstellung wegzudenken und ausschließlich das Hauptsuchfeld zu verwenden. Dort dann auf "Dokumente", und dann "Multimedia" (wie gesagt, Sprachstand 1995) anklicken, und es kommen doch einige Fotos und Filmchen, die ich im Netz noch nicht gesehen habe. Hübsch (aber natürlich viel zu klein für aufschlussreiche Detailansichten und nicht legal nachnutzbar) sind die Luftbilder, die sich per "Ravensburg Luftbild" finden lassen. Die sechs Bilder vom Rutenfest in den 1930er Jahren (Suche nach "Rutenfest") sind aufschlussreich, und das ein paar Sekunden lange Schwarzweiß-Filmchen vom Rutenfestumzug ohne Jahresangabe ist ganz nett. Das Foto vom legal beparkten Marienplatz von 1970 ist klasse, zumal eigentlich eher weniger Autos zu sehen sind als heute nach der Umwandlung in die meistbefahrene Fußgängerzone der Welt.
Die Bilddaten sind schlecht und bieten keinerlei Möglichkeit des Taggings, der Annotierung oder Diskussion. Selbst einfachste Ortszuweisungen sind falsch, z. B. wird vom Foto des Walkschen Hauses fälschlich Weingarten (Württemberg) verlinkt, dabei steht das Haus in Weingarten (Baden) bei Karlsruhe. Für schulische und wissenschaftliche Nutzung sind Metadaten wie hier schlicht unbrauchbar. Es handelt sich dabei offenkundig um eine Illustration zu einem Werk des 19. oder 20. Jahrhunderts, laut Überschrift von "K. A. Wilke" (das ist übrigens der österreichische Maler und Illustrator Karl A. Wilke mit den Lebendaten 1879-1954, was man aber nicht erfährt). Datiert wird das Werk lustig ins 16. Jahrhundert, und als Autor ist "Bothner, Robert [Fotograf]" genannt. Der hat natürlich weder im 16. Jh. gelebt noch das Werk geschaffen, sondern nur das Buch fotografiert. Mit so einem Mist kann man in Zeiten des Abmahnwahns jedenfalls keinen Blumentopf mehr gewinnen.
Die Personendatenbank baut wohl auf der altbekannten Landesbibliographie auf, wird aber leider in keiner Weise mit dem Rest des Webs verbunden, was anhand der verwendeten Normdaten problemlos möglich wäre (Beispiel Ladislaus Sunthaym: Ergebnis in LEO und mögliche Ergebnisanreicherung mit dem kostenlosen SeeAlso). Einige Volltexte scheinen dort aber doch dabei zu sein, z. B. die Biografie von Julius Spohn hier aus den "Württembergischen Biographien".
Die beschriebenen "Objekte" sind einige einigermaßen bizarr ausgewählte Kulturdenkmäler – in Ravensburg der Friedhof, eine alte Güterhalle am Bahnhof und die Pfarrkirche Bavendorf, aus der historischen Altstadt nur das Spital und das Humpisquartier. Besonder hübsch der Eintrag des Stadtarchivs, von dem nicht etwa das Gebäude, sondern der überdachte Fahrradständer abgebildet wird. Dazu die Einträge der bereits seit langem im Netz verfügbaren Klösterdatenbank. Wenn keine Adresse dabeisteht, liegt das Kloster dann auf der zugehörigen Karte in der Stadtmitte (z. B. das Antoniterhaus in der oberen Herrenstraße, hier allerdings direkt im Blaserturm...). Bayern hat seit vielen Jahren die komplette Denkmalliste im Netz stehen, Baden-Württemberg dilettiert weiterhin herum. Der Wikipedia die Denkmallisten zur Verfügung zu stellen, wäre für das Land übrigens kostenlos, dann gäbe es auch in Nullkommanichts vorbildliche, aktuelle bebilderte Listen wie für die Kommunen anderer Bundesländer.
Die "Highlights" sind schön ausgewählt, aber die dahinter versteckten Mehrzeiler arg kurz, z. B. das Artikelchen über die Weingartner Liederhandschrift. Vor allem aber wurde wie bei einigen anderen Highlights vergessen, auf die vorhandenen Digitalisate der Partner zu verlinken (also dorthin). Anderes Beispiel: die sehenswerten Kieserschen Ortsansichten, bei den Highlights nur mit einem Bild (alle Digitalisate beim Landesarchiv , nach Landkreisen sortiert inzwischen auch auf die Wikimedia Commons kopiert). Zum Highlight Humpisquartier wäre ein Link zur Museumshomepage nicht zuviel verlangt (die Commons-Kategorie wäre auch nicht schlecht). Nicht einmal intern ist der Denkmaldatensatz verlinkt. Die Digitalisate der UB Tübingen und der UB Heidelberg hingegen (z. B. der Codex Manesse) wurden aus den Highlights heraus verlinkt.
Bei allen Suchen werden die Suchergebnisse wie bei vielen solchen Meta-Portalen durch unzählige Treffer "zugemüllt", die einfach nur bibliographische Nachweise aus Bibliothekskatalogen sind. Das mag als Zusatzinformation sinnvoll sein, aber unter "Texte" oder "Dokumente" hat das nichts zu suchen. Wirklich vorhandene Inhalte des Portals sind so nicht auffindbar. Zahlen von "mehr als 1,3 Millionen Objekten bzw. Datensätzen", die in der PR auftauchen, relativieren sich so doch recht schnell. Bildlich gesprochen ähnelt das einer Bibliothek, die von 1,3 Mio Bestand spricht, aber nur ein paar tausend Bücher besitzt und den Rest nur im Zettelkatalog verzeichnet.
Keine der Seiten etwa zu Personen oder Orten bietet einen Permalink an, daher ist das gesamte Angebot nicht zitabel und damit nicht, wie versprochen, für Schüler und Studenten brauchbar. Die oben genannte Spohn-Biographie hat z. B. die schöne URL http://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/1012364402/Spohn+Julius Wer weiß, wie lange das hält. Die Ausschreibungsunterlagen hngegen sprechen ganz deutlich von Permalinks für alles, es bleibt also zu hoffen, dass da noch etwas kommt.
Die offizielle Landesbeschreibung in Baden und Württemberg hat eine lange Tradition. Doch zur Landeskunde gehören immer auch die vielen Heimatvereine, Ortshistoriker und Heimatsammler. Eine Bürgerbeteiligung irgendeiner Art durch eigene Beiträge, Korrekturen, Tagging oder eigenes "Kuratieren" und Teilen von eigenen Zusammenstellungen ist anscheinend nicht erwünscht oder geplant (im Netz finden sich an anderer Stelle Ankündigungen zu "Web 2.0"-Erweiterungen, auf der Seite selbst bislangs nichts davon, auch kein Neuigkeitenblog o. ä.). Es wird nicht einmal dorthin verinkt, wo das alles passiert (etwa bei Wikipedia/Wikisource/Commons, aber auch im Karlsruher Stadtwiki). Dynamische Elemente, etwa ein RSS-Feed oder andere Benachrichtigungen für neu aufgenommene Objekte, sind nicht zu finden. Das zwei Millionen Euro teure Portal ist so eine Totgeburt und in der momentanten Form einfach nur überflüssig. Für Laien zu kompliziert, für Profis unnötig. Hoffentlich ist der unfertige Eindruck nur dem festen Stichtag am Landesgeburtstag geschuldet, zu dem das Portal natürlich pressewirksam bereitstehen musste.
Zum Schluss ein paar Links: Wo erfährt man mehr über Ravensburg, seine Denkmäler und seine Geschichte?
1.) Bei http://de.wikipedia.org/wiki/Ravensburg (nicht mal ein guter Artikel), http://de.wikisource.org/wiki/Ravensburg und http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Ravensburg oder
2.) http://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/20012/Ravensburg
Es möge jeder selbst entscheiden, aber für die Wikipedia-Projekte ist das im jetzigen Zustand sicherlich keine Konkurrenz, in keiner Zielgruppe, höchstens (bei entsprechender, noch nicht gegebener Verlinkungsmöglichkeit) ein willkommenes Linkziel für den ein oder anderen Volltext, das ein oder andere Urkundendigitalisat oder für Listen von Ortsteilen, Literatur oder Archivbeständen.
Blick durch das Frauentor von 1926, kein Autor angegeben
http://www.leo-bw.de/
Die Navigation und die Suchfunktionen sind so unterirdisch schlecht gemacht, dass man gar nicht weiß, wo man beim Kritisieren anfangen soll. Brauchbare Suchergebnisse für (nur) digital verfügbares habe ich jedenfalls zunächst mit keinem der vorbereiteten Links auf der Hauptseite herausfinden können. Ellenlange Ergebnislisten, die sich nicht oder nur schlecht weiter aufbereiten lassen. Das übliche eben, Stand 1995. Die Facettensuche funktioniert überhaupt nicht oder wenigstens nur mit völlig unvorhersagbaren Ergebnissen. So wird die Treffermenge mal größer, mal kleiner, mal verschwindet das eigene Suchwort wieder, es ist eben einfach völlig kaputt.
Der Trick scheint zu sein, sich das ganze Klickibunti und vor allem den Reiter "Orte" mit der völlig unbrauchbaren Ortsdarstellung wegzudenken und ausschließlich das Hauptsuchfeld zu verwenden. Dort dann auf "Dokumente", und dann "Multimedia" (wie gesagt, Sprachstand 1995) anklicken, und es kommen doch einige Fotos und Filmchen, die ich im Netz noch nicht gesehen habe. Hübsch (aber natürlich viel zu klein für aufschlussreiche Detailansichten und nicht legal nachnutzbar) sind die Luftbilder, die sich per "Ravensburg Luftbild" finden lassen. Die sechs Bilder vom Rutenfest in den 1930er Jahren (Suche nach "Rutenfest") sind aufschlussreich, und das ein paar Sekunden lange Schwarzweiß-Filmchen vom Rutenfestumzug ohne Jahresangabe ist ganz nett. Das Foto vom legal beparkten Marienplatz von 1970 ist klasse, zumal eigentlich eher weniger Autos zu sehen sind als heute nach der Umwandlung in die meistbefahrene Fußgängerzone der Welt.
Die Bilddaten sind schlecht und bieten keinerlei Möglichkeit des Taggings, der Annotierung oder Diskussion. Selbst einfachste Ortszuweisungen sind falsch, z. B. wird vom Foto des Walkschen Hauses fälschlich Weingarten (Württemberg) verlinkt, dabei steht das Haus in Weingarten (Baden) bei Karlsruhe. Für schulische und wissenschaftliche Nutzung sind Metadaten wie hier schlicht unbrauchbar. Es handelt sich dabei offenkundig um eine Illustration zu einem Werk des 19. oder 20. Jahrhunderts, laut Überschrift von "K. A. Wilke" (das ist übrigens der österreichische Maler und Illustrator Karl A. Wilke mit den Lebendaten 1879-1954, was man aber nicht erfährt). Datiert wird das Werk lustig ins 16. Jahrhundert, und als Autor ist "Bothner, Robert [Fotograf]" genannt. Der hat natürlich weder im 16. Jh. gelebt noch das Werk geschaffen, sondern nur das Buch fotografiert. Mit so einem Mist kann man in Zeiten des Abmahnwahns jedenfalls keinen Blumentopf mehr gewinnen.
Die Personendatenbank baut wohl auf der altbekannten Landesbibliographie auf, wird aber leider in keiner Weise mit dem Rest des Webs verbunden, was anhand der verwendeten Normdaten problemlos möglich wäre (Beispiel Ladislaus Sunthaym: Ergebnis in LEO und mögliche Ergebnisanreicherung mit dem kostenlosen SeeAlso). Einige Volltexte scheinen dort aber doch dabei zu sein, z. B. die Biografie von Julius Spohn hier aus den "Württembergischen Biographien".
Die beschriebenen "Objekte" sind einige einigermaßen bizarr ausgewählte Kulturdenkmäler – in Ravensburg der Friedhof, eine alte Güterhalle am Bahnhof und die Pfarrkirche Bavendorf, aus der historischen Altstadt nur das Spital und das Humpisquartier. Besonder hübsch der Eintrag des Stadtarchivs, von dem nicht etwa das Gebäude, sondern der überdachte Fahrradständer abgebildet wird. Dazu die Einträge der bereits seit langem im Netz verfügbaren Klösterdatenbank. Wenn keine Adresse dabeisteht, liegt das Kloster dann auf der zugehörigen Karte in der Stadtmitte (z. B. das Antoniterhaus in der oberen Herrenstraße, hier allerdings direkt im Blaserturm...). Bayern hat seit vielen Jahren die komplette Denkmalliste im Netz stehen, Baden-Württemberg dilettiert weiterhin herum. Der Wikipedia die Denkmallisten zur Verfügung zu stellen, wäre für das Land übrigens kostenlos, dann gäbe es auch in Nullkommanichts vorbildliche, aktuelle bebilderte Listen wie für die Kommunen anderer Bundesländer.
Die "Highlights" sind schön ausgewählt, aber die dahinter versteckten Mehrzeiler arg kurz, z. B. das Artikelchen über die Weingartner Liederhandschrift. Vor allem aber wurde wie bei einigen anderen Highlights vergessen, auf die vorhandenen Digitalisate der Partner zu verlinken (also dorthin). Anderes Beispiel: die sehenswerten Kieserschen Ortsansichten, bei den Highlights nur mit einem Bild (alle Digitalisate beim Landesarchiv , nach Landkreisen sortiert inzwischen auch auf die Wikimedia Commons kopiert). Zum Highlight Humpisquartier wäre ein Link zur Museumshomepage nicht zuviel verlangt (die Commons-Kategorie wäre auch nicht schlecht). Nicht einmal intern ist der Denkmaldatensatz verlinkt. Die Digitalisate der UB Tübingen und der UB Heidelberg hingegen (z. B. der Codex Manesse) wurden aus den Highlights heraus verlinkt.
Bei allen Suchen werden die Suchergebnisse wie bei vielen solchen Meta-Portalen durch unzählige Treffer "zugemüllt", die einfach nur bibliographische Nachweise aus Bibliothekskatalogen sind. Das mag als Zusatzinformation sinnvoll sein, aber unter "Texte" oder "Dokumente" hat das nichts zu suchen. Wirklich vorhandene Inhalte des Portals sind so nicht auffindbar. Zahlen von "mehr als 1,3 Millionen Objekten bzw. Datensätzen", die in der PR auftauchen, relativieren sich so doch recht schnell. Bildlich gesprochen ähnelt das einer Bibliothek, die von 1,3 Mio Bestand spricht, aber nur ein paar tausend Bücher besitzt und den Rest nur im Zettelkatalog verzeichnet.
Keine der Seiten etwa zu Personen oder Orten bietet einen Permalink an, daher ist das gesamte Angebot nicht zitabel und damit nicht, wie versprochen, für Schüler und Studenten brauchbar. Die oben genannte Spohn-Biographie hat z. B. die schöne URL http://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/1012364402/Spohn+Julius Wer weiß, wie lange das hält. Die Ausschreibungsunterlagen hngegen sprechen ganz deutlich von Permalinks für alles, es bleibt also zu hoffen, dass da noch etwas kommt.
Die offizielle Landesbeschreibung in Baden und Württemberg hat eine lange Tradition. Doch zur Landeskunde gehören immer auch die vielen Heimatvereine, Ortshistoriker und Heimatsammler. Eine Bürgerbeteiligung irgendeiner Art durch eigene Beiträge, Korrekturen, Tagging oder eigenes "Kuratieren" und Teilen von eigenen Zusammenstellungen ist anscheinend nicht erwünscht oder geplant (im Netz finden sich an anderer Stelle Ankündigungen zu "Web 2.0"-Erweiterungen, auf der Seite selbst bislangs nichts davon, auch kein Neuigkeitenblog o. ä.). Es wird nicht einmal dorthin verinkt, wo das alles passiert (etwa bei Wikipedia/Wikisource/Commons, aber auch im Karlsruher Stadtwiki). Dynamische Elemente, etwa ein RSS-Feed oder andere Benachrichtigungen für neu aufgenommene Objekte, sind nicht zu finden. Das zwei Millionen Euro teure Portal ist so eine Totgeburt und in der momentanten Form einfach nur überflüssig. Für Laien zu kompliziert, für Profis unnötig. Hoffentlich ist der unfertige Eindruck nur dem festen Stichtag am Landesgeburtstag geschuldet, zu dem das Portal natürlich pressewirksam bereitstehen musste.
Zum Schluss ein paar Links: Wo erfährt man mehr über Ravensburg, seine Denkmäler und seine Geschichte?
1.) Bei http://de.wikipedia.org/wiki/Ravensburg (nicht mal ein guter Artikel), http://de.wikisource.org/wiki/Ravensburg und http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Ravensburg oder
2.) http://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/20012/Ravensburg
Es möge jeder selbst entscheiden, aber für die Wikipedia-Projekte ist das im jetzigen Zustand sicherlich keine Konkurrenz, in keiner Zielgruppe, höchstens (bei entsprechender, noch nicht gegebener Verlinkungsmöglichkeit) ein willkommenes Linkziel für den ein oder anderen Volltext, das ein oder andere Urkundendigitalisat oder für Listen von Ortsteilen, Literatur oder Archivbeständen.
Blick durch das Frauentor von 1926, kein Autor angegebenLadislaus – Mittwoch, 25. April 2012, 13:59 – Rubrik: Internet


